Wenn wir uns verletzen, fühlen wir den Schmerz und sehen die Wunde: Das Leiden ist bewusst. Verletzen wir uns dagegen seelisch, tut es körperlich meistens nicht sofort weh. Dadurch merken wir es nicht. Wir fügen uns immer wieder seelische Verletzungen zu, ohne dass es uns bewusst wird. Irgendwann bricht möglicherweise eine Krankheit aus und wir stellen uns die Frage, wie es geschehen konnte, weil wir doch gesund leben, Sport treiben, keinen Alkohol trinken und uns ausgeglichen ernähren.
Mit ein bisschen Glück haben wir einen guten Freund, der uns darauf hinweist, oder es hilft uns ein Psychologe. Eventuell verstehen wir den Grund der Krankheit und wir lernen daraus. Aber warum reagieren wir nur und agieren nicht?
Am besten ist es, mit Gedanken und Handlungen bewusst umzugehen. Ein negativer Gedanke kann ausgeschaltet und in Zukunft vermieden werden. Eine falsche Handlung kann revidiert oder ebenso in der Zukunft vermieden werden, wenn er nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Voraussetzung dieser Denkweise ist die Fähigkeit, sich die eigenen Schwächen einzugestehen, und die Bereitschaft, diese zu besiegen.
Sonntag, 18. Januar 2015
Donnerstag, 15. Januar 2015
Man lernt nie aus
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Ki ini Shi Kokoro Ji Akeru
Mit dem eigenen offenen Herz
erweichst du den Grund des Wissens.
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Oft vergessen wir die Neugierde, die uns als Kinder die Welt hat entdecken lassen. In jener Zeit haben wir viel gelernt und stetig unser Wissen erweitert. Es ist nicht nötig und auch nicht möglich, dasselbe Tempo von damals beizubehalten, aber sich zurückzulehnen mit der Einbildung, genug zu wissen, ist mindestens ebenso wenig erstrebenswert.
Es gibt immer etwas zu entdecken, auch in Bereichen, in denen wir meinen, Spezialisten zu sein.
Sonntag, 11. Januar 2015
Das eigene Programm abspulen
Angebracht wäre es, mal eine Pause einzulegen. Sich zu fragen, was man wirklich will und wie man es erreichen kann. Einfach die unangenehmen Dinge, die „zum Leben gehören“, kritisch überprüfen und den Mut haben, sich davon zu distanzieren, wenn es dadurch besser wird. Routinen und Bekanntschaften kritisch analysieren. Es gilt prinzipiell: Nur wir selbst gestalten unser Leben!
Donnerstag, 8. Januar 2015
Der Charakter zählt
Entscheidend ist aber der Charakter, der eine Person angenehm macht.
Ein erreichtes großes Ziel, das allein gefeiert wird, ist ein einsamer Triumph und bringt nur eine eingeschränkte Freude mit sich. Ein richtig erfolgreicher Mensch ist an seinem Umfeld erkennbar. Materieller Erfolg ist nicht das erstrebenswerteste Ziel.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Erinnerung, die man hinterlässt, sind die wirklich großen Erfolge.
Sonntag, 4. Januar 2015
Der Meister #8 – Das Spiel der Disziplin
Bei dem Wort Disziplin wird oft Negatives assoziiert wie Verzicht oder harte Arbeit.
Der Meister hat entschieden, Disziplin als Spiel zu verstehen, er hat einfach Spaß daran, diszipliniert zu handeln. Damit übt er gerne und füllt seinen Alltag. Er richtet einen tropfenden Wasserhahn, der schon längst hätte repariert werden sollen. Das bringt ihm die Entlastung – wenigstens im Unterbewusstsein –, eine kleine, störende Aufgabe erledigt zu haben, die er immer wieder unnötigerweise verschoben hatte. Anstatt vor dem Fernseher zu sitzen, liest er lieber ein Buch, um weiteres Wissen zu erlangen. Oder er ruft einen Freund an, um ein Treffen nach langer Zeit zu vereinbaren.
Das Verlassen der eigenen Gewohnheiten, ohne deren Qualität zu beurteilen, ist ein Zeichen von Aktivität. Das ist positiv. So erreicht er immer wieder Siege über die eigene Faulheit. Dadurch bereichert er sein Leben mit einem wichtigen Bestandteil, dessen Name Disziplin lautet.
Der Meister hat entschieden, Disziplin als Spiel zu verstehen, er hat einfach Spaß daran, diszipliniert zu handeln. Damit übt er gerne und füllt seinen Alltag. Er richtet einen tropfenden Wasserhahn, der schon längst hätte repariert werden sollen. Das bringt ihm die Entlastung – wenigstens im Unterbewusstsein –, eine kleine, störende Aufgabe erledigt zu haben, die er immer wieder unnötigerweise verschoben hatte. Anstatt vor dem Fernseher zu sitzen, liest er lieber ein Buch, um weiteres Wissen zu erlangen. Oder er ruft einen Freund an, um ein Treffen nach langer Zeit zu vereinbaren.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Das richtige Verhältnis zwischen Plänen und Alltag
Am Anfang der Woche denkt man an das kommende Wochenende. Gegen Ende des Jahres freut man sich auf Weihnachten und im neuen Jahr hat man vor, ein paar Dinge zu verändern. Auch der nächste Urlaub wird ein Genuss.
Es ist gut, Pläne zu haben und damit an die Zukunft zu denken. Jedoch leben wir in der Gegenwart, und wenn wir nur für die nächste „große Freude“ leben, übersehen wir den Alltag. Nur Letzterer bringt uns kontinuierliche Lebensqualität.
Es ist gut, Pläne zu haben und damit an die Zukunft zu denken. Jedoch leben wir in der Gegenwart, und wenn wir nur für die nächste „große Freude“ leben, übersehen wir den Alltag. Nur Letzterer bringt uns kontinuierliche Lebensqualität.
Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus vielen kleinen Freuden zusammengesetzt ist. (David Spitzer)
Sonntag, 28. Dezember 2014
Energie in die richtige Richtung steuern
Alles, was wir tun, verursacht auf irgendeine Art Reaktionen.
Es ist nicht komplett steuerbar, aber wir können die grobe Richtung bestimmen.
Setzen wir positive Energie in die Welt, werden wir tendenziell positive Ergebnisse erkennen. Wenn wir ohne ein bestimmtes Vorhaben handeln, wird trotzdem ein Ergebnis Form annehmen. Unter Umständen eins, das ganz weit weg ist von dem, was wir uns wünschen würden.
Es reicht oft ein Wort, ein Blick, eine Geste ...
Es ist wichtig, sorgfältig mit unserem Alltag und unseren Mitmenschen umzugehen.
Es ist nicht komplett steuerbar, aber wir können die grobe Richtung bestimmen.
Setzen wir positive Energie in die Welt, werden wir tendenziell positive Ergebnisse erkennen. Wenn wir ohne ein bestimmtes Vorhaben handeln, wird trotzdem ein Ergebnis Form annehmen. Unter Umständen eins, das ganz weit weg ist von dem, was wir uns wünschen würden.
Es reicht oft ein Wort, ein Blick, eine Geste ...
Es ist wichtig, sorgfältig mit unserem Alltag und unseren Mitmenschen umzugehen.
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